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Nach einem Unfall erlitt Norman eine hohe Querschnittlähmung. Während seiner Rehabilitation hatte er ein wichtiges Ziel: zurück an seinen Arbeitsplatz als Lehrer bei der Polizei. Sein erster Rollstuhl stellte sich jedoch als ungeeignet für die unterschiedlichen Untergründe auf den Übungsgeländen heraus. Bei 2KERR entdeckte er den Genny Zero. Mit Unterstützung des UWV fand er eine Lösung, mit der er seine Arbeit wieder vollständig ausführen konnte.
Nach einem Unfall zu Hause erlitt Norman (56) eine hohe Querschnittlähmung. Während seiner Rehabilitation hatte er ein klares Ziel: sich so weit wie möglich zu erholen und an seinen Arbeitsplatz als Lehrer bei der Polizei zurückzukehren. Letzteres stellte sich mit seinem ersten Rollstuhl als schwieriger heraus als gedacht. Bis er den Genny Zero kennenlernte.
Norman arbeitet als Lehrer bei der Polizei. In dieser Funktion führt er Schulungen durch, die regelmäßig im Freien stattfinden, von Risikomanagement bis zu Schießübungen. Dafür muss er sich über große Übungsgelände mit Gras, Schotter, Sand, Hindernissen und anderen wechselnden Untergründen bewegen können.
Nach seinem Unfall begann ein intensives Rehabilitationsprogramm. Vier Monate lang verbrachte Norman intern in der Klinik, wo seine Tage mit Physiotherapie, Ergotherapie, Schwimmtraining und Gehtraining gefüllt waren.
Sein Engagement brachte Ergebnisse. Nach etwa einem halben Jahr konnte er wieder kleine Strecken gehen. Für seine Arbeit blieb ein Rollstuhl jedoch unerlässlich.

Drinnen konnte Norman mit seinem Rollstuhl einigermaßen zurechtkommen. Auf den Übungsgeländen der Polizei stieß er jedoch auf die Einschränkungen des Rollstuhls.
„Der Rollstuhl, den ich über die WMO bekommen hatte, war zu groß und zu klobig. Ich konnte damit überhaupt nichts anfangen.“
Für Norman war das kein Grund, seine Arbeit aufzugeben. Er suchte nach einer Alternative, mit der er sich schnell und einfach über verschiedene Untergründe bewegen konnte. So kam er zu 2KERR.
Während eines Testmorgens bei 2KERR probierte Norman verschiedene Möglichkeiten aus. Der Genny Zero stellte sich schließlich als die beste Lösung für seine Bedürfnisse heraus.
Der Balancierrollstuhl ist leicht und wendig und wird durch Körperbewegung gesteuert. Für Norman war besonders wichtig, dass er damit über die verschiedenen Untergründe seiner Arbeitsumgebung fahren konnte und dass er den Rollstuhl leicht transportieren konnte.
„Die Steuerung ist super einfach und er ist so leicht, dass ich ihn selbst in den umgebauten Bus heben kann. Er bewegt sich mühelos durch Sand und Schotter sowie über Gras, Hügel und Hindernisse.“
Das merkt er nicht nur bei der Arbeit.
„Im alten Rollstuhl fühlte ich mich traurig, hier fühle ich mich wahrgenommen.“
Auch die Reaktionen seiner Studenten tun ihm gut. Sie sind besonders beeindruckt von dem, was er mit seinem Balancierrollstuhl leisten kann. „Wow, was für ein tolles Ding“, hört er regelmäßig.
Der Genny Zero passte zu Norman, aber der Anschaffungspreis stellte eine neue Herausforderung dar. Da er den Balancierrollstuhl benötigte, um seine Arbeit ausführen zu können, kam das UWV ins Spiel.
Sein Ansprechpartner beim UWV begleitete ihn an einem Morgen bei der Arbeit, um selbst zu sehen, was Norman während eines normalen Arbeitstags erlebte. Dort wurde klar, warum ein passender Rollstuhl notwendig war, um seine Aufgabe weiterhin erfüllen zu können. Der Balancierrollstuhl konnte dann mit Unterstützung des UWV realisiert werden.
Seit dem 1. Juni arbeitet Norman wieder 38 Stunden pro Woche in derselben Funktion wie vor seinem Unfall.
„Ich finde es wunderbar. Zu Hause zu sitzen, ist nichts für mich. Nach einem langen Arbeitstag bin ich oft nicht einmal müde.“
Seine Geschichte zeigt, wie viel Unterschied es machen kann, wenn nicht nur darauf geachtet wird, ob jemand einen Rollstuhl benötigt, sondern vor allem darauf, was jemand damit machen will und muss.
Für Norman bedeutete das: sich über das Übungsgelände bewegen zu können, seine Schulungen durchführen zu können und seine Arbeit als Polizeilehrer wieder vollständig aufnehmen zu können.
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